Martin Rinck Finanzkommunikation

Private Equity

Welche Rolle haben wir für Investoren, Unternehmen und BaFin?

  • Wir konzipieren Private-Equity-Beteiligungsmodelle,
  • begleiten das Unternehmen bei Private Placements und Prospektgenehmigungen,
  • sind zentraler Ansprechpartner für Finanzdienstleister und Vertriebskoordinator des Beteiligungsangebotes,
  • stehen mit unserer Reputation für Seriosität und die Einhaltung von Pflichten ein.

Wir begleiten die Unternehmen vor, während und nach der BaFin-Gestattung oder Private Placement und unterstützen das Unternehmen bei der Veröffentlichung der vorgeschriebenen und freiwilligen Informationen.

Was versteht man unter Private-Equity?

Unter Private Equity versteht man Beteiligungen an Unternehmen, die in der Regel bei Erwerb an keiner Wertpapierbörse gehandelt werden. Investoren stellen vollhaftendes Eigenkapital zur Verfügung, für das kein Rückzahlungsanspruch besteht. Anlagen in Private Equity sind somit Risikoanlagen. Investoren müssen stets mit einem Totalverlust rechnen.

In Private-Equity-Fonds schließen sich Kapitalanleger zur Finanzierung junger Unternehmen, der Förderung des Wachstums, der Ausgliederung von Unternehmensteilen oder der Unternehmensnachfolge zusammen.

Rechtsform

Private-Equity-Fonds werden meistens in Form einer Kommanditgesellschaft (GmbH & Co. KG) gegründet. Die Komplementär-GmbH ist dabei meist nicht am Vermögen der KG beteiligt. Die Anleger beteiligen sich als Kommanditisten an dem Fonds. Eine der wesentlichen Gesichtspunkte für diese Wahl ist die steuerliche Transparenz der in dieser Rechtsform (GmbH & Co. KG) strukturierten Fondsgesellschaft und die beschränkte Haftung der Investoren für Verbindlichkeiten der Gesellschaft. Durch die Rechtsform der GmbH & Co. KG wird erreicht, dass die auf den einzelnen Investor anfallenden Anteile an den Erträgen ertragsteuerlich nicht auf Ebene des Fonds, sondern ausschließlich auf Ebene der Investoren zu versteuern sind. Die Besteuerung der Investoren erfolgt in ihrem jeweiligen Domizilstaat und nach ihren individuellen Besteuerungsmerkmalen.

Geschlossene Fonds

Private-Equity-Fonds sind in der Regel als Geschlossene Fonds ausgestaltet. Das eingesetzte Kapital ist entweder bis zur Ausschüttung von Realisierungsgewinnen oder bis zur Liquidation des Fonds gebunden.

Laufzeit

Die Laufzeit der meisten Private Equity Fonds beträgt sieben bis zehn Jahre, wobei Verlängerungsmöglichkeiten vorgesehen werden können. Die Laufzeit ist in eine Investitionsperiode und eine Deinvestitionsperiode unterteilt.

Geschäftsführung

Die laufende Geschäftsführung wird i.d.R. von der Komplementär-GmbH wahrgenommen. Zur laufenden Geschäftsführung zählen die Prüfung von Beteiligungsmöglichkeiten, die Verhandlung der Beteiligungsverträge mit den Zielunternehmen, die spätere Überwachung der Beteiligungen, das Berichtswesen, die Kapitalabrufe und die Betreuung der Investoren.

Vergütung der Initiatoren

Hinsichtlich der Vergütung der Initiatoren von Private Equity Fonds haben sich im Markt zwei Elemente herausgebildet: ein Gewinn-Vorab, den der Fonds leistet, um die laufenden Kosten des Fondsmanagements abzudecken (Management Fee) sowie eine kapitaldisproportionale Gewinnbeteiligung (Carried Interest). Die Management Fee wird in der Regel in Höhe eines Prozentsatzes des gezeichneten oder investierten Kapitals auf jährlicher Basis vom Fonds gezahlt. Verbreitet ist ein jährlicher Betrag von 1 bis 2% des Gesamtzeichnungsbetrages. Der Carried Invest wird häufig erst nach Rückführung der Kapitaleinlagen der als Investoren beteiligten Gesellschafter ausgezahlt.

Finanzierung von Unternehmen

Die Finanzierung von Unternehmen ist charakterisiert durch die enge Beziehung der Unternehmen zu ihren Hausbanken. Überwiegend werden kurz- und mittelfristige Bankkredite als externes Finanzinstrument eingesetzt.

Wandel in der klassischen Hausbankenbeziehung

Vor allem kleine- und mittelständische Unternehmen haben nur beschränkte Zugangsmöglichkeiten zum Kapitalmarkt und damit zu einer bankenunabhängigen Finanzierung. Seit einigen Jahren ist jedoch ein Wandel in der klassischen Hausbankenbeziehung festzustellen. Neue Regularien für das Bankgeschäft, der Konzentrationsprozess unter den Banken und eine aktive Steuerung der Kreditportfolien weichen die klassische Hausbankenbeziehung auf.

Alternative Finanzierungsinstrumente

Dieser Wandel beeinflusst die Finanzierungsstrategie der Unternehmen. Als Folge finden alternative Finanzierungsinstrumente und Kapitalgeber immer häufiger Beachtung. Dies gilt auch für Private Equity Kapital.

Motive für die Aufnahme von Private Equity Kapital

  • Verbesserung der Bilanzrelationen
  • Verbesserung des Ratings
  • Erhöhung des Finanzierungsspielraumes

Motive für die Bereitstellung Private Equity Kapital

Anlagen in Private-Equity-Fonds bieten gute Möglichkeiten, eine breite Risikodiversifikation zu erzielen und neue Renditechancen zu erschließen.

  • Realisierung einer überdurchschnittlichen Rendite
  • Risikoerwartung

Beispielhafte Erfolgsfaktoren eines Private-Equity-Fonds sind:

  • Risikoreduktion durch Diversifikation
  • Qualität des Managements
  • Kontinuität
  • Track Record
  • Due Diligence
  • Fondsgrösse
  • Fondskosten